Bunte Wände

Ich hab es leider noch immer nicht nach indien geschafft, aber immerhin jetzt schon mal etwas genauer geplant, wann ich es endlich machen will. Im nächsten Jahr...wahrscheinlich so im Herbst, werde ich endlich das Land meiner Träume besuchen. Ich muss bis dahin noch ein wenig geld sparen, aber ich bin zuversichtlich. Dieses Mal wird es klappen! Ich werde einen freundin mitnehmen. Sie war schon einmal dort und das ist natürlich ganz praktisch, weil sie sich mit vielen Dingen einfach besser auskennt.

Diesen jahr hab ich meine Wohnen ein wenig saniert...dahder ist auch kein geld für Indien übrig. Ich hab zwei Zimmer neu gestrichen und das Badezimmer komplett neu machen lassen. Aus dem Internet habe ich Hilfe bekommen - das war echt klasse, denn Fliesen verlegen und solche Dinge - da traue ich mich einfach nicht ran. Das Stück Wand, was jetzt über den Fliesen noch übrig ist, hab ich türkis gestrichen..es sieht wunderbar frisch aus. Ausserdem wirkt es viel heller, denn vorher waren da so braune Fliesen im Bad.. ich hatte das mit der Sanierung ewig vor mich her geschoben und immer darauf gehofft, dass der Vermieter sich da mal kümmert. Das war wirklich ein braunes Loch, schrecklich. Immerhin hat die Hausverwaltung nun die Materialkosten übernommen..da musste ich nur den Handwerker bezahlen und das ging finanziell gerade noch so.

Dazu kamen die beiden anderen Zimmer. Eins ist nun in leichtem Apricot und das andere in grün gestrichen. ich hatte diese weißen Wände so satt. Was Farbe so ausmacht ist echt Wahnsinn. In dem grünen Zimmer stehen auch meinen ganzen indischen Dekosachen . Das wirkt jetzt alles gelich drei Mal schöner. Ich fühle mich richtig doll wohl in meiner neuen Wohung...jetzt fehlt nur noch die Küche, aber da werde ich wohl noch ein wenig warten müssen, dann da brauche ich dann auch mal neue Möbel. Ich kann euch bunte Wände jedenfalls nur empfehlen. Da fühlt man sich gleich ganz anders.

21.6.13 10:45, kommentieren

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Reise nach Indien

Letztens habe ich den Film Darjeeling Limited gesehen. Ein fantastischer Streifen! Es hat mich wirklich sehr beeindruckt, wie humorvoll und doch sensibel eine Lebensgeschichte erzählt werden kann. Sehnsüchtig hat mich der Film auch gemacht, denn ich habe mich sofort daran erinnert, wie ich schon seit Jahren meine Indienreise machen möchte.

Indien fasziniert mich mindestens seit 10 Jahren. Ich weiß noch, als ich das Buch von Hermann Hesse Sidharta gelesen habe. Da wollte ich unbedingt selbst in dieses große und facettenreiche Land. Allerdings hat es bis jetzt nicht geklappt. Allein welche großzügigen und guten Mensch Indien angezogen hat, ist unfassbar. Gandi und Mutter Teresa haben doch wirklich beeindruckt für Menschen gekämpft und sich eingesetzt. Von solchen Dingen kann man nur begeistert sein.

Was Mutter Teresa in Kalkutta, dieser Stadt mit so viel Elend und Armut, allein geschafft hat. Ihr Orden als Missionarin der Nächstenliebe ist mehr als verdient. Sie kümmerte sich um Sterbende, Waise und Kranke. Bis heute existiert ihr Orden und dazu zählen über 3.000 Schwestern!

Na gut, so viel dazu. Mich fasziniert natürlich nicht nur das. Sondern möchte ich das Leben dort einfach mal sehen. Das Kastensystem, das Essen, die vollen Züge, die Sprachen. Es gibt in Indien mehr als 12 offizielle Sprachen. Das ist doch unvorstellbar! Und trotzdem können alle auch noch Englsich sprechen. Die Metropolen Neu Delhi und Mumbai müssen einfach wahnsinnig interessant sein. Abgesehen von all den Tempeln, die im Land verteilt sind.

Ach ja, ich hoffe, dass ich eines Tages genug Geld habe, um dorthin zu fahren. Vor allem Zeit auch! Den Laden kann man nicht so einfach alleine lassen. Ich habe davor viel zu viel Angst!

 

 

1 Kommentar 29.6.11 17:27, kommentieren

Desserts für den Somemr

Langsam wird es richtig heiß. So ein schweres Tiramisu oder Kuchen ist natürlich nicht für jeden. Daher möchte ich Euch einen Dessert-Vorschlag machen, der für heiße Tage besonders geeignet ist und erfrischend wirkt.

Das Kiwisorbet wirkt besonders erfrischend und ist auch leicht gemacht. Um ein Sorbet für 4 Personen zu machen, benötigt Ihr 750g Kiwis und 200g Zucker.

Zunächst werden die Kiwis geschält und gewürfelt. Anschließend sollten sie mit einem Mixer püriert werden. Danach habt ihr ein Püree, welches durch einen Sieb noch einmal verfeinert werden sollte.

Danach sollte man 200 ml Wasser zum Kochen bringen und den Zucker nach und nach unter Rühren auflösen. Den fertigen Zuckersirup sollte man etwas abkühlen lassen. Nachdem der Zuckersirup kalt ist, sollte dieser mit dem Kiwipüree verrührt werden. In diesem Zustand kann das ganze in eine Eismaschine gefüllt werden bzw. in einer Schüssel in den Gefrierschrank getan werden.

Nach 5 Stunden ist alles schon fertig. Am besten eignet sich eine Vanillesauce dazu.

Das war´s auch schon. Ansonsten sind Zitronencreme mit Früchten oder Stachelbeermousse sowie eine Weincreme die perfekten Desserts für den Sommer. Ich überrasche gerne zu Hause mit diesen Kreationen. Im Sommer freuen sich im Prinzip alle darüber. Denn Schokolade schmilzt im Sommer und sonst bleibt nur Eis alt Alternative übrig.

Ich habe mir sogar überlegt, ob ich nicht jeden Samstag eigene Dessert-Kreationen in meinem Laden anbieten sollte. Es wäre sicherlich ein Hit! Ich muss nur kurz überlegen, ob ich das zeitlich hinkriege, und wieviel das Ganze dann kosten darf. Eigene Arbeitskraft ist ja am teuersten und ob die Leute für einen Dessert 4 Euro ausgeben würden? Ach mal schauen, der Sommer dauert ja zum Glück noch ein paar Wochen!

 

 

1 Kommentar 13.6.11 10:03, kommentieren

Umschwung

Ich habe mich gefragt, wann es einmal dazu kommen wird und möchte heute dazu einmal meine Gedanken mit euch teilen. Wovon ich rede? Es ist ein Umschwung zu merken! Die Stimmung ändert sich und das bedeutet für mich, dass womöglich ganz andere Zeiten anstehen. Manche fragen sich vielleicht, was schon Besonderes passieren kann, wenn man erstmal sein eigenes Geschäft hat, selbständig ist und alles seinen Lauf nimmt. Essen ist doch immer gefragt und wird immer benötigt, egal wie die Zeit weiter geht und sich das Leben bei uns verändert, sollte man meinen. Aber ich sage euch, so einfach ist es nicht. Ich denke dabei einige Jahre zurück.

Als ich Familie und Freunden eröffnete, dass es mein innigster Wunsch und fester Plan wäre, einen Feinkostladen zu betreiben, entgegnete man mir skeptische Blicke. Es wurde toleriert, das schon, aber nicht mit blühender Begeisterung aufgenommen. Für sie gehörte ich nun also zu denen, die für teures Geld das verkaufen, was man billig im Supermarkt bekommen kann und das an allen Ecken. Geiz war angesagt, was das Essen, den Genuss anging. Vor etlichen Jahren noch legte man Wert auf Qualität der Waren. Es wurde weniger, aber dafür gewissenhafter eingekauft. Doch zu der Zeit, als ich meinen Laden eröffnen wollte, war hieß der Trend, möglichst viel für möglichst wenig zu bekommen. Zu Beginn waren es nur ein paar wenige, dafür gut betuchte Kunden, die meinen Laden immer wieder aufsuchten.

Doch nun ist wieder ein Wandel zu sehen. Nach etlichen Berichten und Dokumentationen im Fernsehen und Internet, sogar öffentlich auf Straßen von engagierten Naturfreunden, beginnt man wieder nachzudenken. Mit Entsetzen stellen einige fest, woher ihr günstiges Essen eigentlich kommt. Auch mich erschreckten viele Bilder, obwohl mir seit Langem klar war, welche Entwicklung dort vor sich geht. Das Gewissen wird laut und das merke ich an meiner Kundschaft. Der Laden wird voller und bunter. Was früher skeptisch betrachtet wurde, wird immer mehr dankend angenommen. Ich habe es gewusst, kann ich nur sagen.

23.5.11 13:04, kommentieren

Menschen in Köln, meine Heimat!

Hallo allerseits,

wie ich gerade merke, habe ich mich beim letzten Mal gar nicht vorgestellt. Ich bin also die Ines, 41 Jahre alt und besitze einen Feinkostgeschäft in Köln.

Ich bin dankbar in Köln zu sein. Abgesehen davon, dass es meine Heimatstadt ist, wissen die Leute hier einfach, was gutes Essen bedeutet. Ich habe auf Reisen in Deutschland gemerkt, dass beispielsweise in Niedersachsen die Leute einfach keine Ahnung vom guten Essen haben. Als ich dann mal für meine Freunde in Hannover gekocht habe, köstlichen Käse, guten Wein mitgebracht habe, denkt ihr sie haben es geschätzt? Sie haben nur ein bisschen peinlich lächeln müssen, damit ich mich nicht unwohl fühle, da ich das Essen so groß angekündigt habe. So viel dazu…

Köln ist für Feinkost dagegen wunderbar geeignet. Ich habe Stammkunden seit Jahren, die mir treu bleiben. Und ich weiß, sollte ich jetzt mit meinem Laden ein paar Straßen weiter ziehen, so werden sie mir folgen. Das mit dem Umzug steht sogar an. Ich weiß nicht, wann genau, wir das schaffen, aber eine größere Ladenfläche wäre einfach großartig. Ich könnte nicht nur mehr Produkte anbieten, sondern, wie ich schon seit einigen Jahren träume, auch Kochkurse anbieten. Auch habe ich daran gedacht bekannte Köchinnen zu mir in den Laden einzuladen, so dass sie am Wochenende Workshops anbieten. Ich glaube, der Trend geht wirklich dahin. Nebenbei könnte ich noch meine Lebensmittel vermarkten. Ach ja, das wäre schön. Ich traue mir den Umzug momentan aber noch nicht zu. Es ist doch sehr viel Aufwand. Nicht nur der Umzug wäre anstrengend, sondern müsste man auch viel Werbung machen, um die höhere Miete überhaupt wieder reinzuholen. Dafür spare ich erstmal ein bisschen mehr...

18.5.11 16:48, kommentieren

Ziegenkäse aus Sardinien

Feinkost ist eine feine Sachen. Als Inhaberin eines Feinkostgeschäfts weiß ich, wovon ich spreche. Insbesondere die mediterrane Küche bietet so viele Köstlichkeiten, dass man immer wieder etwas Neues entdecken kann.

 Wähend ich vor Kurzem auf der Immobilensuche für meinen neuen Laden auf immonet war, habe ich eine Dokumentation über die Herstellung von Ziegenkäse in Italien gesehen. Es gibt mehrere Arten von Ziegenkäse. Insbesondere viel Ziegenkäse wird in Sardinien hergestellt, da es eine Region mit großer Ziegenzüchtung ist. Ziegenkäse kann man in zwei Sorten unterscheiden: giovane und stagionato. Demnach unterscheidet man wie üblich nach Reifezeit, jung und gereift.

Vor kurzem habe ich eine Dokumentation über die Herstellung von Ziegenkäse in Italien gesehen. Es gibt mehrere Arten von Ziegenkäse. Insbesondere viel Ziegenkäse wird in Sardinien hergestellt, da es eine Region mit großer Ziegenzüchtung ist. Ziegenkäse kann man in zwei Sorten unterscheiden: giovane und stagionato. Demnach unterscheidet man wie üblich nach Reifezeit, jung und gereift.

Der Caprino sardo wird in Sardinien von Familienbetrieben von Hand angefertigt. Dieser Käse hat eine hellbraune Rinde und meist eine strohgelbe Masse. Er wird jedoch auch ohne Rinde, vollkommen weiß verkauft. Die Geschmacksbreite ist sehr groß und richtet sich an die Reifezeit des Käses. Ist der Käse jung, so schmeckt er meist frisch und nur leicht säuerlich. Ein reiferer Käse kann durchaus auch ein bisschen schärfer werden. Allerdings ist der Käse nicht zu empfehlen, sollte man eine Diät machen wollen. Mit 50% Fettanteil bleibt der Ziegenkäse eher etwas für Geniesser.


Den Ziegenkäse kann man auch sehr gut als Zutat zum Kochen verwenden. Für heiße Sommertage empfehle ich die einfache Zubereitung von Auberginen mit Ziegenkäse. Auberginen und Tomaten in Scheiben schneiden, mit Salz, Pfeffer und ein wenig Thymian würzen. Die Auberginen mit den Tomaten und dem Ziegenkäse belegen. Guten Olivenöl drüber und ab in den Backofen. Nach etwa 15 Minuten sollte das Gemüse gut durch sein und der Käse leicht geschmolzen. Mit einem Schluck italienischen Rotweins kann man gar nicht anders als genießen. Falls Sie sich mit Rotwein nicht auskennen, dann ist die Traube Nero D´Avola zu empfehlen. Meistens kann man damit nichts falsch machen und es muss nicht gleich in höchster Preisklasse liegen. Guten Appetit!

 

 

 

2 Kommentare 9.5.11 11:46, kommentieren